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Der Begriff Fetisch wird heutzutage recht häufig verwendet. Fast schon als Modewort verwenden wir ihn meist leichtfertig oder unbedacht. Scherzhaft wird schon mal eine Sammelleidenschaft als Fetischismus abgetan. Wer kennt das nicht? Jemand hat ein Faible für Handtaschen und schon ist der Handtaschenfetisch geboren. Oder ein ordnungsliebender Mensch ist gleich ein Ordnungsfetischist.
In vielen Fällen wird mit diesem Begriff etwas Negatives oder Obszönes assoziiert. Aber trifft es das?
Von der ursprünglichen Wortherkunft gesehen, bezeichnet er eine Faszination für einen Gegenstand (vom Lateinischen “facere = machen, tun” und vom portugiesischen “feitiço = Zauberei”). Im übertragenen Sinne also ein Ding, das gemacht wurde und jemanden bezaubert. Alte Völker verehrten verschiedene mystische oder spirituelle Objekte und sprachen Ihnen sogar Zauberkräfte zu. Nach moderneren Definitionen bezieht sich eine so geartete Verehrung jedoch nicht nur auf Dinge, sondern kann auch auf Bereiche des Körpers wie Füße, Hände oder Brüste ausgeweitet werden. Per se ist das also ganz und gar nicht negativ. Ein Fetisch beschreibt lediglich eine bestimmte Neigung oder Vorliebe für etwas.